• [Rezension]

    [Rezension] Die Tanzenden von Victroia Mas

    In der Übersicht

    Original
    Titel: Le bal des folles
    Autorin: Victoria Mas
    Verlag: Albin Michel
    ET: 2019

    Übersetzung
    Titel: Die Tanzenden
    Übersetzerin: Julia Schoch
    Verlag: Piper
    ET: April 2020

    Leseeindruck

    Dieses wundervolle Buch erreichte mich bereits einen Monat vor dessen Veröffentlichung. Der Klappentext sowie das hübsche Cover veranlassten mich dazu, dass Rezensionsexemplar beim Verlag anzufragen. Auch vom Inhalt wurde ich nicht enttäuscht. Zwar hatte ich von der Inhaltsangabe ausgehend mit so mancher Entwicklung nicht gerechnet, doch so gefiel mir der Roman gleich viel besser. Mit jeder Seite merkte ich, wie sehr dieses Buch für uns Frauen geschrieben wurde. Im Fokus steht klar die Sicht der Gesellschaft auf uns Frauen im 19. Jahrhundert. Aber auch der eigene Blick auf uns als Frauen wird nicht außen vor gelassen. So ergibt sich ein stimmiges Gesamtbild, dass sich gut nachvollziehen und nachfühlen lässt.

  • [Gewinnspiel],  [Interview]

    [Interview+Gewinnspiel] Willkommen, Empire Verlag!

    Heute möchte ich euch einen neuen österreichischen Verlag, den Empire Verlag, in Form eines Interviews näher vorstellen. Denn der Verlag veröffentlicht zum 1. April 2020 seinen ersten Roman und startet so in das Abenteuer Buchbranche. Doch wer steckt hinter dem Namen und wo soll die Reise (im Bestfall) überhaupt hingehen? Ich habe für euch nachgefragt!

    Weiter unten könnt ihr darüber hinaus eure Chance auf eins von drei ‚Akuma‘ Exemplaren nutzen. Dem ersten verlegten Horrorthriller des Empire Verlags. Meine Rezension zum Buch kommt die Tage auch noch online.


    Interview

    Wer steckt eigentlich hinter dem Namen „Empire Verlag“?

    Thomas Seidl: Hinter dem Verlag stehen wir zwei: Peter Wolf und meine Wenigkeit, Thomas Seidl. Wir sind zwei Freigeister.  Dies stellte sich im Rahmen unserer äußerst interessanten Begegnungen heraus. Ich war zu diesem Zeitpunkt bei einem sehr einflussreichen Mann als privater Assistent angestellt und Peter war öfter mein Chauffeur. Auf unseren oftmals sehr langen Reisen hatten wir viel Zeit, uns näher kennenzulernen. Dies war der Beginn eines regen Austauschs über Gott und die Welt. Am Ende würde ich sogar so weitgehen, dass wir schon damals eine tiefe Freundschaft entwickelt hatten, oder was sagst du, Peter?

    Peter Wolf: Ja, dem kann ich voll und ganz beipflichten. Ich war damals sporadisch als Chauffeur unterwegs, und Thomas war einer meiner ersten Kunden. Das war Ende 2018. Und er war seeeehr gesprächig. *lacht* Man plaudert über Gott und die Welt und egal, was man sagt, Thomas kontert  umgehend und zerpflückte stets meine Argumentationen. Es war aber immer sehr interessant und Thomas   brachte   auch   immer   eine   schier   unendliche   Zahl   an verschiedenen Betrachtungsweisen und … unsere Fahrten waren eigentlich stets zu kurz, die Fahrt war zu Ende, das Gespräch aber nicht,   aber   irgendwann   musste   Thomas   dann   doch   auch   mal aussteigen. Gott sei Dank! *lacht*

    Thomas Seidl: Man sieht Peters gnadenlose Ehrlichkeit! *lacht* Kurzgesagt, wir merkten beide, dass wir etwas anderes wollten und da ich früher einmal … schon eine Weile her … ein erfolgreicher Autor war, unterbreitete ich Peter den Vorschlag, einen eigenen Verlag zugründen. Warum? Ich sah eine Möglichkeit, wie wir uns am Markt behaupten könnten, denn mein Ehrgeiz war damals weitaus größer als mein schreiberisches Talent, trotzdem konnte ich meine Bücher erfolgreich vermarkten. So kam mir die Idee, talentierte Autoren mit Ambitionen zu suchen und ihre Geschichte in bestmöglicher Qualität auf dem Markt erscheinen zulassen.

    Peter Wolf: Ja, nachdem Thomas meine Nummer bei meinem damaligen Chef   vom   Chauffeurjob   erfragte,   bekam   ich   einen   völlig unerwarteten Anruf von Thomas: ‘Ich habe einen Vorschlag.’ oder so ähnlich begann es. Weiteres gab er am Telefon nicht preis – so ist er, immer schön auf die Folter spannen –, *lacht* sondern erst bei einem persönlichen   Treffen.   Und   ich   war   von   der   ersten   Sekunde   an begeistert von seiner Idee und sah auch sofort das gleiche Potential wie er darin.

    Und wieso „Empire“ Verlag?

    Das Wort „Empire” kann man auf zwei Bedeutungen zurückführen. Aus dem Englischen stand es für das Britische Weltreich. Aus dem Französischen steht es für das Kaiserreich Napoleons, aber nicht nur das, sondern auch für den damaligen Kunststil und das ist sehr interessant. Denn dieser ist pompös, aber zugleich geradlinig und vermittelt ein erhabenes Gefühl und das ist es, was unser Verlag vermitteln will, nur wir designen keine Gegenstände oder Gebäude, sondern wir präsentieren unsere Autoren und deren Werke.

    Wie kamt ihr auf die Idee, einen eigenen Verlag zu gründen?

    Thomas Seidl: Mir  kam die Idee schon ganz zu Beginn  meiner schriftstellerischen Aktivität, doch der passende Partner für solch ein Projekt fehlte mir. Peter ist meine Yoko. *lacht* Ohne ihn wäre diese Idee immer noch nur Fiktion.

    Peter Wolf: Thomas ist im Grunde wie ein Wasserfall, er redet ohne Pause, überrollt dich mit Ideen und weiß auf alles eine Antwort. Er redet schnell, laut, aber deutlich und direkt, so hatte er mich am Haken.   Ich   erkannte,   dieser   Mann   wusste,   wovon   er   redet,   er brauchte aber jemanden, der in all diese Ideen eine Struktur bringt und das war meine Aufgabe.

    Thomas Seidl: Ja, Peter liebt Strukturen. *lacht* Aber er hat recht, er verlieh dem ganzen Projekt den passenden Background. Ohne ihn gäbe es keinen Empire-Verlag.

    Eure Hauptgenres sind Krimi/Thriller und Romantik. Das ist eine interessante Mischung, wie kam es dazu?

    Thomas Seidl: Diese Einteilung stammt noch aus den Anfängen der Verlagsgründung, die wir aber schon etwas gelockert haben. Es geht in erster Linie um Leidenschaft, denn nur mit Hingabe kann etwas Großes entstehen. Deshalb legten wir Genres fest, bei denen uns selbst   das   Herz   aufgeht.   Schnell   merkten   wir   jedoch,   dass   wir Manuskripte auf dem Tisch hatten, bei denen sich mehrere Genres kreuzten bzw. komplett einem anderen zuzuordnen waren. Deshalb, die Hauptgenres bleiben, sollten wir aber, wie in der Vergangenheit, Manuskripte bekommen, die so gut sind, dass wir sie unmöglich ablehnen können, dann werden wir uns auch in anderen Genres beweisen.

    ‚Akuma‘   ist   euer   erster   Roman.   Dürft   ihr   schon   etwas   zum folgenden Verlagsprogramm 2020 verraten?

    Peter Wolf:  Was wir verraten können ist, dass wir derzeit  vier Autoren unter Vertrag haben, deren Werke wir allesamt noch heuer auf den Markt bringen werden. Mit zwei weiteren aufstrebenden und sehr talentierten Autoren führen wir aktuell Gespräche. Bei den Büchern,   die   heuer   noch   erscheinen,   handelt   es   sich   um   eine amüsante Liebesgeschichte, einen wendungsreichen Thriller sowie den Auftakt zu einem Fantasy-Epos. Dessen Fortsetzungen werden 2021 erscheinen. Und zu guter Letzt wird uns auch die liebe Nicole Siemer heuer noch mit zwei weiteren Werken beglücken. Ihr dürft gespannt sein. Wir lesen uns.


    Gewinnspiel-Zeit!

    Wie oben bereits angeteasert, gibt es heute ein tolles Gewinnspiel für euch! Zu gewinnen gibt es eins von drei ‚Akuma‘ Exemplaren. Besonders für die Horror und Thriller Fans unter euch, dürfte das eine gute Chance auf neuen Lesestoff sein. Ihr könnt das Buch aber auch für Freunde für euch gewinnen, bei denen ihr wisst, dass sie an diesen Genres nicht vorbeikommen.

     


    Und darum geht’s:

    Kjara betritt den Beichtstuhl. Sie hat Angst, große Angst, und doch entscheidet sie sich, dem Pastor die Wahrheit zu sagen. Die Worte fallen ihr schwer, gehen ihr kaum über die Lippen: 
      „Ich kann niemals wirklich gut sein, Vater. Wenn dem so wäre, hätte ich die Männer nicht getötet.“Dies ist der Beginn einer Geschichte, die Sie so noch nie erlebt haben. Innere Zerrissenheit verfolgt Kjara, die vor ihrer Vergangenheit zu fliehen versucht – nicht nur für sich, sondern auch für ihren Verlobten Erik. Seit einem tragischen Vorfall in ihrer Kindheit trägt sie etwas in sich, das auf den Namen Akuma hört. Ist Kjara tatsächlich eine Mörderin? Wer oder was ist Akuma wirklich?  Eines ist gewiss: Dieser Horrorthriller der besonderen Art eignet sich für diejenigen, die das Mysteriöse in den Bann zieht. Er birgt ein Geheimnis, brutal und rachsüchtig. 
    Wagen Sie es, die dunkelsten Abgründe der Menschheit zu erkunden? Wenn Sie dies tun, werden Sie erkennen, warum so manches wahre Ich hinter einer Maske verborgen liegt.

    Teilnahmebedingungen

    • Kommentiert unter diesem Beitrag ein paar nette Worte an den Empire Verlag. (1 Los)
    • Optional: Kommentiert auf meinem Instagram-Kanal unter dem ‚Akuma‘ Beitrag ebenfalls für 1 Extra-Los.
    • Teilnehmen könnt ihr unter diesem Beitrag und auf Instagram bis zum 8. April 2020 um 23:59 Uhr. Ausgelost wird von mir persönlich am Folgetag.
    • Die GewinnerInnen werde ich anschließend hier und auf Instagram bekanntgeben sowie per E-Mail benachrichtigen. Meldet sich einer der GewinnerInnen nicht innerhalb von 5 Tagen zurück, lose ich das betroffene Exemplar neu aus.
    • Die zu gewinnenden Bücher wurden mir vom Empire Verlag zur Verfügung gestellt. (Danke!)
  • [Beitrag],  [Werbung]

    [Beitrag] „Das Jahr des offenen Mikrotext-Verlags“

    Zum vergangenen Indiebookday 2020 habe ich euch eine kleine Auswahl an empfehlenswerter Literatur und interessanten Indie-Verlagen vorgestellt. Bei meiner Recherche für diese Liste stieß ich auf den Mikrotext Verlag, der mir bis dahin leider unbekannt war. Doch dieser unabhängige Verlag kann nicht nur mit einem abwechslungreichen Programm überzeugen, sondern hat darüber hinaus noch eine weitere coole Sache zu bieten: „Das Jahr des offenen Verlags“ nennt sich ein Projekt, das der Mikrotext Verlag im vergangenen Jahr ins Leben gerufen hat. Eine richtig tolle Sache!

    Mikrotext Verlag

    Wer kennt das nicht? Das Verlagsprogramm bestimmt der Verleger. Klar, folgt auch dieser äußeren Einflüssen, doch letztendlich verfolgt jeder Mensch doch seine eigene Linie, nicht wahr? Gegen diese gerade Linie wollte der Mikrotext Verlag etwas unternehmen und startete vergangenes Jahr sein Projekt. Hierbei rief er Menschen auf, sich mit ihrer eigenen Idee fürs Verlagsprogramm 2020 zu melden. Welche Publikationen bedarf es der Meinung der Leser nach? Für ein Jahr lang darf die Zielgruppe mit entscheiden, welche Themen behandelt werden.

  • [Challenge]

    [Challenge] #WirlesenFrauen 2020

    Bereits im vergangenen Jahr führte Eva-Maria Obermann die Aktion #WirlesenFrauen durch. Nach einem erfolgreichen Durchlauf und einer hohen Beteiligung ging die Aktion nun zum Weltfrauentag am 8. März 2020 in die nächste Runde. Zwar bin ich mit meinem Beitrag Mitte/Ende März schon wieder etwas verspätet dran, doch gute Bücher von Frauen kann man nie genug lesen. Auf Eva-Marias Blog Schreibtrieb gibt es für alle Interessierten eine gute Übersichtseite zur Aktion. Dennoch möchte ich euch auch hier alle 12 Aufgaben einmal kurz präsentieren. Außerdem habe ich bereits erste gelesene und geplante Bücher vermerkt.

    © Eva-Maria Obermann

    Die Aufgaben

    • Feminismus rockt! Lies ein Buch mit einem feministischen Thema. Ihr könnt euch aber aussuchen, ob ihr ein Sachbuch, einen Essayband oder einen Roman zum Thema wählt. Dafür bekommt ihr 2 Punkte.

    Gelesen: „Die Tanzenden“ von Victoria Mas. Dieses Buch habe ich passend zum Weltfrauentag begonnen und war mehr als begeistert. Hier drin stecken so viele gute feministische Zitate, während das Thema Feminismus im 19. Jahrhundert von der Autorin perfekt in eine spannende Geschichte eingewebt wurde.

    • Dream-Team <3 Hier sollt ihr das Buch eines Autorinnenteams lesen. Auch hier bekommt ihr 2 Punkte. [Als absolute Ausnahme könnt ihr hier auch auf ein gemischtes Team zurückgreifen. Dann halbiert sich eure Punktezahl. Wer also das Buch eines Teams aus einer Autorin und einem Autor liest, bekommt nur einen Punkt]
    • Grenzenlos! Hier könnt ihr 2 Punkte verdienen, wenn ihr ein Buch lest, dessen Originalsprache weder Deutsch, noch Englisch oder Amerikanisch ist.
    • Neuheit 😊 Lies einen Debütroman einer Autorin und verdiene dir hier einen Punkt.
    • Kurz und knackig. Lies die Kurzgeschichte einer Autorin und bekomme dafür einen Punkt.
    • Hier könnt ihr 2 Punkte verdienen, wenn ihr zu einem Comic oder einer Graphic Novel greift, die von einer Autorin und einer Zeichnerin stammt.

    Geplant: Monstress (Marjorie Liu, Sana Takeda)

    • „Frauengenre“: Kinder- und Jugendbücher, Romance und Romantasy werden gerne als Frauengenre verlacht. Dass ist lächerlich und falsch. Darum sollt ihr hier zu genau so einem Buch greifen und das Gegenteil feststellen (im besten Fall). Einen Punkt gibt es dafür.
    • Lies das Buch einer queeren Autorin. Drei Punkte gibt es dabei.
    • Fachfrau. Auch dieses Jahr gibt es wieder die Aufgabe, ein Sachbuch einer Autorin zu lesen. Einen Punkt bekommt ihr dabei.
    • Klein, aber fein. Lest hier ein Buch einer Selfpublisherin oder Autorin aus einem Indie-Verlag und sichert euch einen Punkt.

    Geplant: Zehn Tage im Irrenhaus (Nellie Bly, AvivA Verlag)

    • Auf Empfehlung. Hier geht es um ein Buch einer Autorin, das euch empfohlen wurde. Einen Punkt gibt es dafür.

    Geplant: Instagram Umfrage im Mai

    • Ihr habt gewählt: Lest das Buch einer disabled oder chronisch kranken Autorin und bekommt dafür 2 Punkte.

    Ich freue mich schon sehr darauf passende Bücher für die Aufgaben zu finden und zu lesen. Seid ihr auch mit dabei? Oder sind euch beim Lesen der Aufgaben direkt Autorinnen eingefallen, die hier passen würden? Über eure Empfehlungen würde ich mich riesig freuen.

  • [Beitrag],  [Challenge]

    [Beitrag] Indiebookday 2020

    Der Indiebookday ist auch im Jahr 2020 wieder da und in Zeiten von Corona vermutlich noch um einiges wichtiger. Deshalb möchte ich heute die Gelegenheit nutzen und euch ein paar Buchempfehlungen aus Indie-Verlagen an die Hand zu geben. Unter dem Begriff Indie-Verlag verstehen sich kleinere, unabhängige Verlage. Die Aktion findet übrigens bereits seit 2013 statt und erstreckt sich nicht nur über den deutschsprachigen Raum.

     

    Indiebookday 2020

    In letzter Zeit verlor ich selbst ein wenig den Fokus auf Indie-Verlage und Selfpublisher. Stattdessen beherrschten Publikumsverlage mein Bücherregal. Ein Grund mehr, dem Ganzen heute entgegen zuwirken. So wie ich es zum Beispiel bereits im Jahr 2014 mit einer ausführlichen Reihe an Empfehlungen machte. Ausgehend von meiner eigenen Recherche, bei der ich interessiert durch diverse aktuelle Verlagsprogramme stöberte, habe ich euch die folgende Liste zusammengestellt. Hierbei möchte ich direkt am Anfang betonen, dass ich die meisten Bücher bislang selbst noch nicht gelesen habe. Stattdessen gebe ich euch sozusagen einen Einblick auf meine eigene Wunschliste. Gerne könnt ihr mir eure eigenen Rezensionen zu den vorgestellten Büchern verlinken oder eure Meinung in den Kommentaren kundtun, wenn ihr welche bereits gelesen habt.

  • [Beitrag],  Slidebar

    [Beitrag] Meine Top 10 Bücher zum Hamstern

    Im Rahmen der derzeitigen Aktion #BücherHamstern möchte ich euch heute meine Top 10 der letzten Jahre vorstellen. Hinter den Punkten steckt manchmal nicht nur ein Buch, sondern gleich eine ganze AutorIn, die ich euch empfehlen möchte. Alle Titel die grün hinterlegt sind, habe ich auf dem Blog bereits rezensiert. Interessiert ihr euch also für eins dieser Werke könnt ihr so noch mehr zum Inhalt und meiner Meinung erfahrne.

    Meine Empfehlungen für euren Hamsterwarenkorb:

    • Coley, Liz: Scherbenmädchen
      Ein packender Jugendthriller, indem ein Mädchen nach Jahren wieder auftaucht. Doch mit sich bringt sie mehrere Persönlichkeiten, die sie erst wieder zusammensetzen muss.
    • Colombani, Laetitia: Der Zopf / Das Haus der Frauen
      In Der Zopf werden die Geschichten von drei Frauen nach und nach miteinander verwoben, bis sie am Ende ein Ganzes bilden. Während mich dieses Werk von Colombani mehr als begeistern konnte, bin ich sehr gespannt auf ihr neuestes Werk Das Haus der Frauen.
    • Everett: Felicity: Das Paar aus Haus Nr. 9
      Dieser Roman zeigt deutlich, dass das Thema toxische Beziehungen nicht nur in der Jugendliteratur behandelt werden können, sondern auch auf Erwachsene hiervon nicht verschont bleiben.
    • Graßhoff, Marie: Neon Birds
      In ihrer neuen Reihe entführt Graßhoff ihre LeserInnen in eine Welt voller Modifikationen und Sperrzonen. Doch was passiert, wenn diese Grenzen nicht mehr halten und die Gefahr schon längst im Inneren sitzt? Spannender Reihenauftakt einer dystopischen Cyber-Welt.
    • Kaiser, Vea: Rückwärtswälzer oder Die Manen der Familie Prischinger
      Vea Kaiser entdeckte ich beim KiWi-Frühstück auf der Leipziger Buchmesse 2019. Nicht nur ihre sympathische Wiener-Art macht sie empfehlenswert, sondern auch ihr zeitloser Roman Rückwärtswälzer, in dem eine Familie unfreiwillig auf Reisen gehen muss.
    • Kuttner, Sarah: Kurt
      Das Buch über Kurt trifft ins Herz und schmerzt. Es ist kein bequemes Buch, aber nötig. Menschen kommen im Laufe ihres Lebens immer wieder mit der Trauer in Berührung und Kurt bietet hier einen guten Blick auf den Umgang mit eben dieser.
    • O’Neill, Louise: Du wolltest es doch
      Du wolltest es doch ist ebenfalls keine leichte Kost. Die Protagonistin wird vergewaltigt und wird im Buch nun mit dem Leben danach konfrontiert. Wie so oft bei derart schwierigen Themen scheiden sich auch hier die Geister. Doch ich finde, dass die Geschichte die Situation realistisch betrachtet und ein klares Bild abzeichnet, wovon viele Frauen betroffen sind.
    • Shusterman, Neal / Jarrod: Scythe-Trilogie / Dry
      Das Vater-Sohn-Gespann landete mit Dry ein Buch, das mit seiner anhaltenden Wasserknappheit nicht nur letztes Jahr im Sommer thematisch gut passte, sondern auch jetzt zu Zeiten möglicher Quarantänen. Neal Shusterman schrieb außerdem die Scythe-Trilogie, die ich ebenfalls sehr empfehlen kann. Ich selbst höre derzeit den dritten Teil als Hörbuch.
    • Wells, Benedict: Vom Ende der Einsamkeit / Die Wahrheit über das Lügen
      Den Autor Benedict Wells entdeckte ich ebenfalls auf einer Buchmesse für mich. Gleich mehrmals durfte ich ihn treffen und stürzte ihn einmal sogar unabsichtlich in eine Signierstunde, die noch etwas länger ging. Seine Werke sind literarisch grandios.

    Im Rahmen dieser Auflistung habe ich leider festgestellt, dass ich in letzter Zeit fast nur VerlagsautorInnen gelesen habe und selten SelfpublisherInnen. Darauf möchte ich nun wieder aktiver achten und bei meinen eigenen Hamsterkäufen im Hinterkopf behalten. Auf der anderen Seite enthält diese Ansammlung an Empfehlungen eine hohe Anzahl an Autorinnen. Gleich 8 von 11 genannten Personen sind weiblich. Im Punkto WirlesenFrauen bin ich also intuitiv ganz gut aufgestellt. Das soll natürlich auch weiterhin so bleiben, daher freue ich mich riesig über jede empfohlene Selfpublisherin von euch in den Kommentaren.

  • [Beitrag]

    [Beitrag] Bücher hamstern gegen den Messeblues 2020

    Z
    ack – und schon ist die Buchmesse in Leipzig auch wieder vorbei!

    So oder so ähnlich hätte die Überschrift im heutigen Beitrag lauten können. Wenn es dieses Jahr nicht ein wenig anders gekommen wäre. Keine Buchmesse in Leipzig, keine Treffen mit anderen Buchmenschen. Der Messeblues war bereits vor dem offiziellen Start der Buchmesse zu verspüren. Während ein Virus uns in so manche Settings aus Büchern versetzt, heißt es nicht in Panik zu verfallen.

    #Bücherhamstern

  • [Monatsrückblick]

    [Februar] Endspurt Fasnacht

    Im Februar stand zum letzten Mal die Fasnacht für mich an erster Stelle. Noch bis Aschermittwoch war ich täglich als Prinzessin unterwegs und am Ende obendrein auch noch krank. Zwar konnte ich hier und da durchaus einen Blick in die Bücher werfen, aber verhältnismäßig wenig beenden. Umso mehr freue ich mich nun endlich auf den März, in dem ich zwar mein Studium abschließend beenden muss, ansonsten aber doch recht frei in meiner Freizeitgestaltung bin.

  • [Rezension]

    [Rezension] Neon Birds von Marie Graßhoff

    Es ist das Jahr 2101. Ein außer Kontrolle geratener technischer Virus verwandelt Menschen in hyperfunktionale Cyborgs, die dem Willen der künstlichen Intelligenz KAMI gehorchen. In Sperrzonen eingepfercht, werden sie von Supersoldaten bekämpft, die man weltweit als Stars feiert. Doch die Mauern beginnen zu bröckeln. Sekten beten KAMI als Maschinengott an. Und während der Kampf zwischen Menschheit und Technologie hin und her wogt, versuchen vier junge Erwachsene, den Untergang ihrer Zivilisation zu verhindern …

    Inhaltsangabe Lübbe Verlag

    Titel: Neon Birds
    Autorin: Marie Graßhoff
    Verlag: Lübbe Verlag / Lübbe audio
    ET: 27. November 2019

  • [Monatsrückblick]

    [Januar] Wenig Bücher, viele Games!

    Der erste Monat im Jahr liegt bereits hinter uns, was wiederum bedeudet, dass schon 1/12 des Jahres 2020 vorbei ist! Meinem zeitlichen Empfinden nach liegen aber auch schon gut 3 Monate hinter mir. Zumindest dachte ich erst gestern, wir hätten schon März. 🙂 Bei mir ist nach wie vor viel los, was auch erklärt wieso mein Lesemonat Januar so spärlich ausgefallen ist.