• [Rezension]

    [Rezension] „Hunger“ von Roxane Gay

    Original: Hunger – A Memoir of (My) Body 
    Autorin: Roxane Gay
    Verlag: HarperCollins
    ET: 13. Juni 2017

    Titel: Hunger
    Übersetzerin: Anne Spielmann
    Verlag: btb
    ET: 22. April 2019

    Leseeindruck zu „Hunger“

    „Sie schreibt die Geschichte ihres Hungers. Sich schreibt die Geschichte ihres Körpers. Es ist keine Erfolgsgeschichte. Aber eine, die erzählt werden muss.“

    Bereits der Klappentext verdeutlicht gut, dass es sich bei „Hunger“ von Roxane Gay um keine leichte Kost handelt. Mit viel Gefühl und tiefen Einsichten schreibt die Autorin über ihre eigenen Erlebnisse in einer grausamen Welt. Doch sie macht dem Leser auch Hoffnung darauf, dass es nach jedem Chaos auch wieder nach oben gehen kann. Die Tiefgründigkeit der Geschichte verdichtet sich, als die Autorin nicht nur über das Erlebte schreibt, sondern auch den Schreibprozess selbst reflektiert. Wie hat es sich für sie angefühlt, diese Geschichte zu schreiben? Zu wissen, dass diese Worte von vielen Lesern wahrgenommen werden, die Schlussendlich alle über ihre Vergangenheit Bescheid wissen. Ich persönlich stelle mir diesen Schreibprozess als äußerst schwierig vor, wenngleich er womöglich auch eine Art heilende Wirkung haben kann. Wie eine Therapie, in der man sich alles von der Seele schreibt.

  • [Rezension]

    [Rezension] Buch-Kalender 2019

    Das Jahr 2019 ist bereits mehr als zur Hälfte vorbei, sodass ich euch heute meinen Kalender näher vorstellen möchte. Durch Zufall stieß ich Ende letzten Jahres auf den Buch-Kalender aus dem Diogenes Verlag. Ganz unter dem Motto „Paulo Coelho“ wurde dieser Kalender gestaltet. Es gibt etliche Zitate aus seinen Büchern sowie passende florale Illustrationen. Perfekt für die richtige Stimmung eines Kalenders. 

    Paulo Coelho: Wege | Buch-Kalender 2019
  • [Rezension]

    [Rezension] Die schwarze Frau

    Originaltitel: The Broken Girls
    Autorin: Simone St. James
    Verlag: Berkley
    ET: 20. März 2018

    Deutscher Titel: Die schwarze Frau
    Übersetzerin: Anne Fröhlich
    Verlag: Goldmann
    ET: 18. Februar 2019

    Leseeindruck „Die schwarze Frau“

    Mit „Die schwarze Frau“ gelingt Simone St. James ein packender Thriller über gleich drei Zeitebenen hinweg. Die Autorin verwandelt ihre Idee in ein spannendes Erlebnis für den Leser. Gleichzeitig kann sie mit diesem Buch jeden Fan von mysteriösen Elementen begeistern. Denn mit einer schwarzen Frau als Mitbewohnerin wird das ohnehin schon anstregende Mädcheninternat erst recht zu einer Gefahrenzone. Obendrein scheint sie noch ein wahrer Magnet für gefährliche Mörder; oder ist es am Ende doch nur ihr fieser Geist? Meiner Meinung nach schafft die Autorin es sehr gut diesem Geheimnis langsam, aber spannend auf die Schliche zu kommen. Gemeinsam mit der Protagonistin der Gegenwart begibt der Leser sich auf eine Suche durch die Zeit. Aber auch die anderen Charaktere lernt der Leser anschaulich näher kennen. Dank der gut durchdachten Perspektivenwechsel erhält der Leser wichtige Einblicke in einen möglichen Alltag als abgeschobenes „Problemkind“ der damaligen Zeit.

    Alles in allem vereint „Die schwarze Frau“ einen spannenden Thriller für Fans von mehreren Ebenen, Perspektivwechseln, spukenden Mädcheninternaten und mysteriösen Morden.

    An dieser Stelle möchte ich mich wie immer beim Verlag sowie dem Bloggerportal für das Bereitstellen des Rezensionsexemplar bedanken. Dies beeinflusste meine Meinung in keinster Weise.

  • [Rezension]

    [Rezension] Dein perfektes Leben

    Originaltitel: One Little Mistake
    Autorin: Emma Curtis
    Verlag: Transworld Digital
    ET: 21. April 2016

    Deutscher Titel: Dein perfektes Leben
    Übersetzerin: Gabriele Weber-Jaric
    Verlag: Diana
    ET: 12. November 2018

    Leseeindruck „Dein Perfektes Leben“

    Ausgehend von dem Klappentext sowie dem Zuordnen zum Genre des Psychothrillers hatte ich recht hohe Erwartungen an dieses Buch. Leider konnten diese zu Teilen nicht erreicht werden. Die Idee hinter der Geschichte hat durchaus genügend Potenzial in sich. Leider wird diese bis fast zur Hälfte des Buches nur mäßig genutzt. Lange Zeit vermisse ich den versprochenen Thrill und erst Recht das Psycho daran. In der zweiten Hälfte ändert sich dies zum Glück, sodass mir das Buch zum Ende hin wieder besser gefiel. Während ich die ersten gut 250 Seiten eher stockend las, flutschte die restlichen Seiten dafür umso mehr.

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    [Rezension] Totengräbers Tagebuch

    Titel: Totengräbers Tagebuch
    Autor: Volker Langenbein
    Co-Autor: Klaus N. Frick
    Hirnkost Verlag
    ET: 15. Juni 2019

    © Hirnkost Verlag
    © Hirnkost Verlag

    Leseeindruck

    Von diesem Buch hatte ich mir ausgehend von dem Klappentext viel erhofft. Angekündigt wurden der Lebensweg und die Anekdoten eines Totengräbers. Im Grunde erhielt ich als Leser genau das. Jedoch nicht in einer Form, wie sie meinen Anforderungen entsprochen hätte.

  • [Rezension]

    [Rezension] Zufälle im Museum

    Titel: Zufälle im Museum
    Autor: Stefan Draschan
    Verlag: Hatje Cantz
    ET: 10. Mai 2019

    Leseeindruck

    Bevor ich mit meiner Rezension beginne, wollte ich noch kurz anmerken, dass in meinem Fall des Lesens in eBook Form natürlich wichtige Aspekte verloren gehen (können), ich aber wohl dennoch einen guten Eindruck des Werkes erhalten habe. Dennoch an euch der klare Tipp: Besorgt euch bei Interesse unbedingt die Printform.

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    [Rezension] Untervögelt?

    Titel: Untervögelt?
    Autor: Volker Schmidt
    Verlag: fischer & gann
    ET: 8. April 2019

    © Fischer & Gann

    Leseeindruck

    Fangen wir mit einem großen negativen Punkt an, da dieser mir recht wichtig ist. Er betrifft die gewählte Sprache des Autors beziehungsweise die Ausdrucksweise an manchen Stellen. Beim Thema Sexualität bleibt es nicht aus über das Thema Diversität zu reden. Während der Autor im Werk selbst von der Bedeutung von Sprache spricht, begeht er an dieser Stelle meiner Meinung nach einen schweren Fehler. Volker Schmidt schreibt wortwörtlich „in einem Dorf voller […] Männer, Frauen und *?“. Ich selbst lerne ja noch den richtigen Umgang mit Diversität, aber das scheint mir dann doch der absolut falsche zu sein. Hieran anschließend muss ich leider auch den „Humor“ des Autors kritisieren. Eigentlich bin ich jemand, der gerne humorvolle Sachbücher liest und viel über fast alles lacht, aber in diesem Fall empfand selbst ich den Humor nicht mehr so wirklich gelungen. Volker Schmidt spricht seinen „speziellen Humor“ sogar selbst an (siehe Danksagung). Ist einfach Geschmackssache.

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    [Rezension] Artgerechte Ernährung

    Titel: Artgerechte Ernährung – Das Kochbuch
    Autor: Dr. Matthias Riedl
    Verlag: GU
    ET: 03. Mai 2019

    © G|U

    Leseeindruck

    Zu Beginn des Buches gibt es für den interessierten Leser zunächst eine kleine Einführung, die sich jedoch schnell ein wenig eintönig wiederholte. Während der ersten Wiederholungen konnte sich das neue Wissen auf diese Art noch gut festigen, aber dieser Effekt lies schnell nach. Besser gefallen haben mir die kleinen Reminder zwischen den einzelnen Kapiteln während der Rezepte. Interessant fand ich hierbei den Umstand, dass es passend zu diesem Kochbuch noch einen reinen Ratgeber gibt. Inwiefern hier neues Wissen vermittelt werden soll, stelle ich nach diesem Buch dann doch etwas in Frage.

  • [Rezension]

    [Rezension] Nach dem Tod gleich links

    Titel: Nach dem Tod gleich links
    Autorin: Anna Buchwinkel
    Verlag: Piper

    Leseeindruck

    So habt ihr den Tod noch nie erlebt! Hinter diesem Buch versteckt sich (nicht nur) auf humorvolle Art das Hinterfragen der Berechtigung des Todes und dessen Folgen. Verflochten mit diversen tragischen Einzelschicksalen erleben die Figuren auf unterschiedlichste Arten den Tod. Dieser wird anhand seiner Mitarbeiter für den Leser und die Figuren zu greifbaren Gestalten mit eigenen Gewissen. So erhält man diverse Blickwinkel auf das Thema Sterben.