[Rezension]

[Rezension] „Die Stadt der verschwundenen Kinder“ von Caragh O’Brien

Waschzettel
Originaltitel: Birthmarked
Autorin: Caragh O’Brien
Originalverlag: Roaring Brook Press

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Titel: Die Stadt der verschwundenen
Übersetzer: Oliver Plaschka
Verlag:  Heyne

ET: 2011
Preis:  Hardcover: 16,99€ | TB: 8,99€ | eBook: 7,99€
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Klappentext

Jeden Monat müssen die ersten drei Neugeborenen an den Mauern der Stadt abgegeben werden. So lautet das uralte, unbarmherzige Gesetz. Doch was verbirgt sich dahinter? Für die junge Gaia gibt es nur einen Weg, das herauszufinden: Sie begibt sich heimlich in die verbotene Stadt.

An dieser Stelle muss dazu gesagt werden, dass das Gesetz mit dem Verschwinden der Kinder weder „uralt“ ist, noch das Gaia nur wegen der Frage „Was verbirgt sich dahinter?“ in die Stadt eindringt. Dennoch hat der Klappentext sein Muss Erfüllt und mich als Leserin neugierig gemacht.

Besonderheiten

Was ich sehr gut fand, war die Karte der Stadt (vor und hinter der Mauer) die sich am Anfang befand. So konnte man immer nachvollziehen, wo genau Gaia gerade herumirrt. Auch gibt es ein Inhaltsverzeichnis.
Außerdem habe ich eine neuere Ausgabe in der eine Bonusgeschichte (die an die Geschichte anknüpft/Zusatzinformation zum Buch) enthalten ist.

Leseeindruck

Der Schreibstil hat mir sehr gefallen. Auch die Idee und deren Verarbeitung empfinde ich als sehr gelungen. Caragh O’Brien führt uns in eine Welt, in der eine Stadt über den außenliegenden Ort bestimmt.
Die Geschichte ist gut verständlich und man kann sich gut in Gaia hineinversetzen. Auch werden die anderen Charaktere sehr gut dargestellt.
Die Geschichte hat etwas von Vergangenheit und Zukunft zugleich. Die Städte liegen wie in der Vergangenheit, als nur wenige Orte besiedelt waren und zwischendrin viel Land war, so dass einige Nachbarorte nichts voneinander wussten. Trotzdem ist das Leben innerhalb der Enklave sehr Fortschrittlich gehalten. Dieser Mix gefällt mir äußerst gut.

.Eigentlich gab es nichts, was mir ganz und gar nicht gefallen hat. Alles war immer gut abgestimmt, ergab Sinn und machte auch Spaß zu lesen.
Als einzigen Kritikpunkt könne man vielleicht die zwei Fehler auf Seite 248 (Zeile 4 von unten) und auf Seite 328 (Zeile 1 von unten) sagen, die aber nicht sonderlich gestört haben. Da gibt es Bücher, welche eine schlimmere Rechtschreibung aufweisen.

Fazit

Ein gelungener Auftakt einer Bücherreihe mit einer tollen Handlung und tollen Figuren. Wem der Klappentext zusagt, dem dürfte auch die Geschichte gefallen. Bei mir hat es zumindest gestimmt.

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Cover: 4.5 von 5.0 Sternen
Klappentext: 3.5 von 5.0 Sternen
Inhalt: 4.0 von 5.0 Sternen
Schreibstil: 3.5 von 5.0 Sternen
Characktere: 4.5 von 5.0 Sternen
Preis/Leistung: 4.0 von 5.0 Sternen
Insgesamt: 4.0 von 5.0 Sternen

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