[Rezension]

[Rezension] Oberhorror

Waschzettel
Titel
: Oberhorror 
Verlag: Chaotic Revelry
Preis: Print 12,95€
Seiten: 140


Bezug Titel/Geschichte: Alle Kurzgeschichten behandeln das Thema Horror. Jeder Autor hat sich etwas anderes einfallen lassen, ein wenig Horror zu verbreiten.

Wieso habe ich mir das Buch geholt? Als ich im März dieses  Jahres während meiner Indibookday-Woche den Chaotic Revelry Verlag vorgestellt habe, hat mich dieser angeschrieben und gefragt, ob ich nicht eins ihrer Bücher rezensieren möchte. Da habe ich mir von der Neugier gepackt, diese Anthologie ausgesucht.

Meinung

Vorab: Wie so oft in Anthologien gibt es auch hier einige gelungene Kurzgeschichten, aber auch wieder nicht ganz so gut gelungene Storys. Nicht alle der Geschichten sind so spannend, das ich persönlich sie als „Oberhorror“ bezeichnet hätte.

Wenn ich an das Buch zurück denke muss ich immer an eine bestimmte Geschichte denken, die ich nachts um 3 ca. gelesen habe. Ich habe übrigens alle der Geschichten Nachts gelesen, das gibt dem ganzen immer noch mal ein wenig mehr das „Horror“-Gefühl.:

„Funken“ von Sascha Dinse

In seiner Geschichte geht es um ein Mehrfamilienhaus, in dem immer wieder schreckliche Sachen passieren und so immer mehr Menschen ihr Leben lassen. Am Ende wird man vom Erzähler direkt angesprochen. Er erklärt einem, dass er es ist, der einem das Messer in die Hand legt. Dass er es ist, vor dem die Ratten fliehen. Er sagt, dass es jeden treffen kann. Schließlich fragt er, ob es gerade an der Türe klingelt, ob man nachschauen geht. Und, dass dieser kleine entstehende Spalt schon ausreichen würde ihn einzulassen.

Und dann mit den letzten Sätzen klingelt es bei uns zuhause an der Tür. Um 3 Uhr nachts, nachdem ich diese Zeilen gelesen habe. Also ich weiß ja nicht wie ihr darauf reagiert hättet, aber ich war wie geschockt in meinem Bett gelegen. Mit sowas rechnet man ja auch wohl kaum! Zum Glück war es dann nur ein Mann vom Wasserwerk gewesen, der uns mitteilte, dass es einen Wasserrohrbruch in der Straße gegeben hatte und es am nächsten Morgen vorerst kein Wasser geben würde.

Diese Geschichte bekam bei mir also wirklich den Stempel „Oberhorror“ verpasst!

Fazit

Gelungene und weniger gelungene Geschichten wechseln sich in dieser Anthologie ab. Während mich manche Kurzgeschichten so gar nicht abholen konnten, warfen mich wieder andere umso mehr vom Hocker.

Wer gerne nachts noch ein paar Geschichten zwischendurch liest und sowieso keine Stephen King Geschichten, sondern etwas weniger extreme Geschichten lesen möchte, für den könnte diese Anthologie durchaus etwas sein.

Bewertung:

Cover:  3.5 von 5.0 Sterne
Klappentext: – nicht bewertbar –
Inhalt: 2.5 von 5.0 Sterne
Preis/Leistung: 2.5 von 5.0 Sterne
Insgesamt:2.5 von 5.0 Sterne

2 Sterne

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