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[Travel] Toskana in 2,5 Tagen | Pisa

Auch im heißen Sommer sind Städtetrips eine tolle Möglichkeit dem Alltag für kurze Zeit zu entschwinden. Wer nicht die Zeit oder das nötige Kleingeld für einen zwei-wöchigen Strandurlaub hat, für den könnte ein 3-5 tägiger Ausflug in die Städte der Welt etwas sein. Besonders empfehlenswert im schwülen Sommer ist meiner Erfahrung nach Pisa, eine schöne Stadt in der Toskana. 

Das beste an einem Kurztrip nach Pisa? Die Highlights begrenzen sich nicht auf den Schiefen Turm! Preiswert kann man nach belieben seine Reise durch die Toskana erweitern oder gemütlich am Strand entspannen. Wie das machbar ist? Das verrate ich euch in diesem Beitrag.

Natürlich steht bei einem Besuch in Pisa nach wie vor an oberster Stelle der Schiefe Turm. Aber auch an dieser Stelle hat Pisa bereits ein wenig mehr zu bieten. Zwar führte auch uns der erste Spaziergang in Richtung Turm, doch bereits auf dem Weg dorthin entdeckt man kostbare Momente, wenn man mit offenen Augen durch die Welt geht.

Für die Kunstliebhaber

Nicht weit vom Bahnhof entfernt, findet sich ein überdimensionales Kunstwerk. In einem Gässchen mit wenig Andrang wirst du auf atemberaubende Streetart treffen. Den Künstler erkennen die meiste bereits auf den ersten Blick, so typisch sind seine Motive stets gewesen: Keith Harring.

Gemalt im Jahre 1989 sieht die bemalte Hauswand noch heute wie frisch gemalt aus. Eine kleine Glasplatte sorgt auf Menschen-Höhe für den nötigen Schutz des Werkes und lässt es gleichzeitig seinen vollen Charme ausspielen. Durch den geringen Andrang selbst am Mittag gelingt ein Foto besonders gut. Keine anderen Passanten, die ebenfalls ein perfektes Bild abstauben wollen, sondern ruhiges Abwarten, bis man selbst an der Reihe ist.

Für die Romantiker

Besonders der Fluss Arno sorgt immer wieder für eine malerische Kulisse inmitten der Stadt. Dank der Brücken können nicht nur Pärchen einen atemberaubenden Sonnenuntergang erleben. Die Aussicht auf den bunten Himmel, der sich über den Fluss und die Dächer von Pisa erhebt, ist einfach malerisch! 

Und da man gerade ohnehin schon vor Ort ist, lohnt es sich umso mehr sich die Santa Maria della Spinna anzuschauen. Unmittelbar am Fluss gelegen mit einer architektonisch brillanten Vorderfassade, ein absolutes Must-See in Pisa. Von Innen wird der uninformierte Besucher (so wie wir es waren) zwar zuerst verdutzt sein, sich dann aber über die Mini-Ausstellung erfreuen. Da ist für jeden der passende Sitz vorhanden, um sich vor lauter Staunen erstmal zu setzen.;)

Der Klassiker von Pisa

Natürlich ließen wir uns das Wahrzeichen der Stadt nicht entgehen, auch wenn es bei weitem nicht das Highlight war! Nur weil immer jeder begeistert seine etlichen Turm-Bilder in den sozialen Medien zeigt, ist das in der Realität einfach nur ein Haufen an Touristen. Sobald mein einen Fuß auf den großen Platz gesetzt hat, verschwindet man in einem Meer aus Menschen, die das perfekte Foto wollen. Im Vorfeld der Reise war ich dahingehend auch top motiviert. Vor Ort hatte ich dann schnell genug. 

Wir schossen ein paar Bilder aus der Ferne und entdeckten hierbei die alte Mauer, welche den Platz umzäunte. Von dort aus hat man ebenfalls einen tollen Blick auf die Gebäude und kann obendrein einen kleinen Spaziergang durch die Stadt machen. Für 3€ Eintritt kommt man hoch. Da wir anfangs den Eingang suchen mussten: Er befindet sich auf der Innenseite des Platzes, wenn man über den Rasen weiter nach hinten geht.

Optimistisch wollten wir zum nächsten Ein-/Ausgang des Stadtmauer laufen. Doch Vorsicht: Der Rundgang dauert seine Zeit! Unter einer Stunde Fußmarsch kommt man hier nicht mehr runter. Wer jedoch genug Zeit mitbringt, sollte sich das ganze nicht entgehen lassen.

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