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[ThinkAboutIt] 3 Dinge, die du für deinen Malta Urlaub wissen solltest

Du liebäugelst immer wieder mit einer Reise nach Malta oder hast sogar bereits deinen Urlaub auf die Insel gebucht? Dann gibt es noch ein paar Dinge, die zu wissen sich lohnen sollten. Malta hat nämlich nicht nur wundervolle Landschaften zu bieten, sondern auch die ein oder andere Überraschung für uns Deutsche.

1. Steckdose ist nicht gleich Steckdose

Kurz vor unserer Abreise war ich auf der Suche nach schönen Plätzen der Insel. Während ich eigentlich nur auf der Recherche für Geheimtipps anderer Blogger war, erhielt ich eine vollends wichtigere Erkenntnis. Was mir bis dato nicht im Traum eingefallen war: Auf Malta gibt es andere Steckdosen als bei uns in Deutschland!

Besonders praktisch: Adapter mit 3er Steckdose

Da haben meine Mitreisenden und ich wohl viel zu eingeschränkt über Malta nachgedacht. Ein Land in der EU, besitzt den Euro, also auch europäische Standardsteckdosen? Weit gefehlt! Auf der kleinen Insel erwarten dich die dir aus England möglicherweise bereits bekannten „England-3er-Stecker“, wie ich sie so gerne nenne.

Bereits hier spürt man den andauernden Einfluss der einstigen britischen Kolonialherrschaft über Malta. Welche weiteren Faktoren noch heute – ganze 54 Jahre später – auf der Insel zu spüren sind, könnt ihr in einem eigenen Beitrag nachempfinden.

2. Umdenken auf den Straßen und im Auto

Auf den Straßen der Mittelmeerinsel spürt man ebenfalls den britischen Einschlag vergangener Jahre. Denn hier gilt Linksverkehr! Durch die gemütliche Größe der Insel wollen Touristen hier liebend gerne mit einem Mietauto ungebunden durch die Landschaften düsen. Ganz so einfach ist das Umdenken im ersten Moment gar nicht, unser Fahrer wollte intuitiv erstmal links einsteigen. Auch mit der Gangschaltung auf der „falschen Seite“ ist es gefühlsmäßig erstmal etwas eigenartig. Doch alles in allem können sich deutsche Autofahrer auch auf Malta sicher fortbewegen. Also so sicher wie es mit den anderen Verkehrsteilnehmern eben möglich ist. 😉 Uns wollte nämlich bereits nach den ersten drei Kreuzungen direkt mal ein Autofahrer im Rückwärtsgang ohne jeden Blickes vorne rein fahren. Generell ist der Verkehr in den Städten äußerst anstrengend, besonders wenn das Navi (aka Google Maps) gerne mal kleinere Probleme bereitet.

Da kann die Autofahrt schnell zu einem besonders interessanten Ausflug werden. Am besten langsam angehen lassen! (Nicht so, wie diese Familie im Video wohlgemerkt. Anschnallen muss man sich auch im Urlaub!)

3. Quallen als neue Mitbadende

Diesen Punkt musste ich leider am eigenen Leibe erfahren. Vor Malta hatte ich zwar bereits vor ca. 2 Jahren schon einmal Wasserkontakt mit Quallen auf Malta aufgenommen, jedoch dachte ich vor unserer Abreise nicht im Traum daran, wie sehr uns die Quallen auf dieser Reise begleiten würden. Denn nicht nur an einer Bucht erspähten wir Quallen. Auf Grund der Wetterlage wurden diese Tierchen immer wieder in Küstennähe geschwemmt. Die tiefergehende Ursache für die erhöhte Anzahl dieser Meeresbewohner ist übrigens die Überfischung derer natürlichen Feinde, wie zum Beispiel der Meeresschildkröte. Mit Quallen droht im Mittelmeer zwar normalerweise keine Lebensgefahr, dennoch sind sie keine Bereicherung für den Badeurlaub.

Mir verursachten ein Exemplar ganz schöne Wunden, die auch eine Woche später noch hin und wieder zu jucken beginnen. Also aufpassen vor dem Badegang im Meer!

 


Wer hätte gedacht, dass es für Malta tatsächlich so viel zu beachten gibt? Zum Glück lassen sich aber alle drei Faktoren mit dem nötigen Wissen und Feingefühl unbeschadet überstehen. Hoffentlich helfen unsere Erkenntnisse nicht nur uns im Nachhinein, sondern auch euch präventiv im Vorfeld.

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