• [Kolumne]

    [Kolumne] Bücher als Netflix Originals

    Den Drang diesen Beitrag zu schreiben, hatte ich bereits vor einiger Zeit. Doch es hatte nicht sein sollen. Jetzt könnte es natürlich sein, dass das Thema nicht mehr ganz so aktuell ist, aber bereits ein kleiner Blick auf die derzeitige Lage verdeutlicht, wie aktuell das Thema nach wie vor ist.
    Damals lief auf der Streamingplattform Netflix  erst seit kurzem die Serie 》You – Du wirst mich lieben《. Viele, darunter auch meine Wenigkeit, griffen daraufhin Jahre nach der Erstveröffentlichung auf das Buch zurück. Beim Stöbern nach neuen Büchern fiel mir dann auf, dass weitere Werke einen „Netflix Original“-Aufkleber auf dem Cover abgebildet hatten. Bisher war mir nie so ganz klar gewesen, wie viele Bücher Netflix mittlerweile selbst verfilmt hat. Da scheint sich ja ein regelrechter Boom zu offenbaren. Auf diesem Weg entstand nun auch dieser Beitrag, der Anfangs eine kleine Übersicht beinhalten sollte, nun aber eher ein Anstoß zur Diskussion wurde.

  • Allgemein

    [Intern] Die Ruhe vor dem Sturm

    Der erste Beitrag im Jahr 2020 und das, obwohl der Januar gefühlt schon wieder vorbei ist. In den letzten Wochen war ich voll ausgelastet, sodass ich entweder nicht zum bloggen kam oder mein Kopf einfach wie leer gefegt war. Gründe gibt es hierfür gleich mehrere. Zum Einen habe ich erst vor ca. 10 Tagen meine Bachelorarbeit zum Thema „Nachhaltigkeit als Marketingstrategie? – Analyse der Aktion #ohneFolie“ abgegeben. Gleichzeitig führe ich derzeit sehr aktiv das Ehrenamt als Prinzessin meines Karnevalvereins aus. Für viele ist Fasnacht ja nur an wenigen Tagen im Jahr, für mich waren allein die ersten 12 Tage im Jahr pausenlos Fasnacht.

    Nach all dem Stress, der momentan abgeflacht ist, bin ich ziemlich ausgelaugt. Starte ich einen Versuch mir Gedanken über Beiträge zu machen, bleibt mein Kopf einfach leer. Auch im Hinblick auf meine mündliche Prüfung und der dazugehörigen Themenwahl stellt sich mein Kopf derzeit ganz schön quer. Wundert euch also bitte nicht, wenn auch weiterhin nur sporadisch etwas neues kommt. All eure Klicks, die es dennoch weiterhin gibt, freuen mich wirklich sehr! Und diese Blockade soll hoffentlich ach nicht auf ewig sein. Denn mein Plan für 2020 war es, den Blog endlich wieder stärker in den Fokus zu rücken. Aus diesem Grund heißt mein heutiger Beitrag auch „Die Ruhe vor dem Sturm“. Ich hoffe, dass ich nach ein wenig ruhe wieder aktiv am Bloggerleben teilnehmen kann und wie ein Wirbelwind wieder mitmischen werde!

  • [Beitrag],  [Monatsrückblick]

    [Beitrag] Lesejahr 2019

    Das Jahr neigt sich dem Ende zu und hier war es lange Zeit ziemlich ruhig. Schuld waren meine Bachelorarbeit („Nachhaltigkeit als Marketingstrategie? – Eine Analyse der Aktion #ohneFolie“) und meine Krönung zur Jubiläumsprinzessin Annika I. von der weißen Feder. Ihr seht, ich hatte so einiges zu tun. So kam ich gelegentlich zwar zum Lesen, aber eben nicht zum Bloggen. Mit meinem Vorsatz, das im frischen Jahr 2020 wieder zu ändern, möchte ich heute wenigstens noch diesen Beitrag online stellen. Freut euch also auf meine Tops und Flops des Lesejahrs:

  • [Rezension]

    [Rezension] Meine Schwester, die Serienmörderin

    Originaltitel: My sister, the serial killer
    Autorin: Oyinkan Braithwaite
    Verlag: Doubleday
    ET: 20.11. 2018

    © Aufbau Verlag

    Dt. Titel: Meine Schwester, die Serienmörderin
    Übersetzerin: Yasemin Dinçer
    Verlag: Blumenbar (Aufbau Verlag)
    ET: 10. März 2020

    Leseeindruck

    Durch Zufall entdeckt musste ich das Buch mit solch einem Titel einfach lesen. Gesagt getan, zwei Abende später hatte ich das Buch durch. Die Autorin wählte viele, aber dafür kurze Kapitel. Dieser Stil hat mir sehr gut gefallen, da es die Geschichte kurzweiliger machte. Außerdem kann die Leserin so eher „nur noch eins!“ sagen. Generell gefiel mir der Schreibstil gut, der Text lies sich ohne Probleme lesen, aber verführte nicht zum Überlesen.

  • [Beitrag],  [Unterwegs],  Slidebar

    [Buchmesse 2019] Nachhaltigkeit in der Buchbranche

    Auf der Buchmesse gibt es nicht nur schöne Bücher und tolle AutorInnen zu treffen, sondern auch thematisch spannende Veranstaltungen. Eine davon besuchte ich gemeinsam mit Anna am Messe-Donnerstag. Im Fokus stand das Thema „Nachhaltigkeit in der Buchproduktion“ und wurde von Leander Wattig (Orbanism) moderiert. Für seine interessante Gesprächsrunde lud er sich Ernst Gugler (Gugler GmbH, Geschäftsführer), Markus Hatzer (Löwenzahn Verlag, Verleger), Dr. Nadja Kneissler (Delius Klasing Verlag GmbH, Verlagsleitung Buch) und Stefanie Langner (S. Fischer Verlag GmbH, Herstellungsleiterin) ein. Anzumerken ist bereits vorab, dass alle drei repräsentierte Verlage mit der Druckerei Gugler in der Vergangenheit schon gemeinsame Projekte realisiert haben.

    v.l.n.r.: Leander Wattig, Stefanie Langner, Markus Hatzer, Ernst Gugler, Nadja Kneissler

  • [Rezension]

    [Rezension] Der junge Doktorand | Jan Bremer

    Titel: Der junge Doktorand
    Autor: Jan Peter Bremer
    Verlag: Berlin Verlag (Piper)
    ET: 02. September 2019

    © Piper Verlag

    Deutscher Buchpreis 2019 Longlist

    Auf Der junge Doktorand von Jan Peter Bremer stieß ich durch dessen Nominierung für den Deutschen Buchpreis 2019. Eifrig wie ich war, wollte ich alle Leseproben der Longlist abarbeiten. Das hat dann zwar doch nicht so ganz geklappt, aber die von Der junge Doktorand war dabei gewesen. Tatsächlich fand ich die ersten Seiten durchaus interessant, sodass ich das eBook anfragte.

  • [Rezension]

    [Rezension] Cold Storage – Es tötet

    Titel: Cold Storage
    Autor: David Koepp
    Verlag: HarperCollins Publishers
    ET: 3. September 2019

    © HarperCollins

    Übersetzung: Cold Storage – Es tötet
    Übersetzer: Oliver Hoffmann
    Verlag: HarperCollins Germany
    ET: 16. September 2019

    Leseeindruck zu „Cold Storage“

    Diese Rezension liegt leider schon viel zu lange als Entwurf bereit. Denn das Buch hatte ich bereits kurz vor seinem Erscheinungstermin innerhalb eines Wochenendes verschlungen. Noch am selben Tag empfahl ich es an einen Kommilitonen weiter. Der Grund hierfür ist der fesselnde Schreibstil, der die Lesezeit wie im Flug vergehen lässt. Noch auf den ersten Seiten des Buches hätte ich nicht damit gerechnet, dass mir das Geschriebene noch so gut gefallen würde. Denn der Anfang und ich hatten einen recht holprigen Start. Ohne groß zu spoilern gibt es zu Beginn eine Szene, die es meiner Meinung nach einfach nicht gebraucht hätte. Sie vermittelt ein völlig unnötiges und nicht wünschenswertes Männerbild, das im weiteren Verlauf der Geschichte quasi nichts mehr mit der Figur zu tun hat, geschweige denn mit der Geschichte. Tatsächlich musste ich hier daran denken, dass eine Frau solch eine Szene womöglich nicht eingebaut hätte. Doch solche Vermutungen würden die Rezension an dieser Stelle sprengen und daher in einen späteren Beitrag verschoben.
    Die Figuren haben mir ansonsten gut gefallen, da sie unterschiedlich waren, aber in ihrem Miteinander recht authentisch agierten.

  • ©Fernando Baptista
    [Unterwegs]

    [Unterwegs] Frankfurter Buchmesse 2019

    Die Frankfurter Buchmesse 2019 ist vorbei und wo soll ich anfangen? Fünf aufregende, anstrengende Tage liegen hinter uns und kaum Zuhause bin ich einfach nur k.o. All die Eindrücke der letzten Tage wollen verarbeitet werden, sodass es gleich mehrere Beiträge geben wird. Zum Einen möchte ich euch von interessanten Veranstaltungen, die ich besuchen konnte, ein wenig detaillierter berichten. Hierzu gehört vor allen Dingen das Gespräch zur Nachhaltigkeit in der Buchbranche, was einfach ein hoch aktuelles und wichtiges Thema ist. Außerdem möchte ich für euch die Veranstaltung zu VLB-TIX für Blogger von meiner Kommilitonin Franziska (Wortesammlerin) für euch verbloggen. Denn vor dieser tollen Einführung in die Funktionen der Plattform hätte ich nicht gedacht, diese aus Bloggersicht jemals nutzen zu würden. Von daher auch für euch einen näheren Blick wert!
    Doch es gibt natürlich noch viel mehr zu berichten. Hier also ein erster kleiner Rückblick auf die Buchmesse:

  • [Rezension]

    [Rezension] Wir, im Fenster

    Titel: Wir, im Fenster
    Autorin: Lene Albrecht
    Verlag: Aufbau
    ET: 13. September 2019

    Leseeindruck zu „Wir, im Fenster“

    Dieses Buch hat mich sprachlos zurückgelassen. Leider nicht aus positiven Gründen.

    Bereits während dem Lesen dieser Geschichte fühlte ich mich von Seite zu Seite aufs Neue verloren. Kein stringenter roter Faden kam mir zu Hilfe, um mich auf den richtigen Trichter zu bringen. Bis heute weiß ich nicht, was genau mir die Autorin mit dieser Geschichte vermitteln wollte. Mit großem Wohlwollen kann der Leser gewisse Handlungspunkte ausfindig machen und in ein größeres Bild zusammensetzen. Das bringt einem nur leider ebenfalls herzlich wenig, denn so bleibt eine ausdruckslose Geschichte über das Heranwachsen. Hier und da werden interessante Themenschwerpunkte angesprochen, jedoch gleich darauf wieder wahllos fallen gelassen. Ich spürte hier dezente „Ach, der Leser wird sich den Rest schon denken.“-Vibes. Entweder bin ich einfach ein schlechter Leser und nicht clever genug für diese Story oder aber die Geschichte ist einfach nicht gut geworden. Schade eigentlich. Denn die gerade erwähnten Annäherungsversuche zu einer gewissen Tiefe der Geschichte waren nicht vollends hoffnungslos. Meiner Meinung nach hätte „Wir, im Fenster“ mit ein wenig mehr Struktur und dem Wissen wohin es wie gehen soll ein gutes Buch werden können. So bleibt es leider bereits nach wenigen Seiten auf der Strecke liegen. Ich als Leser habe lediglich bis zum bitteren Ende durchgehalten, weil ich so unbändig auf ein aufregendes Ende gewartet hatte. Irgendein Ereignis, welches all die Seiten vorher doch noch lesenswert macht. Doch auch dieses blieb leider aus.

    So bleibt mir auch nichts anderes übrig, als an dieser Stelle eine – für mich mehr als ungewöhnliche – NICHT-Leseempfehlung zu geben. Wahrhaftig schade drum.


    An dieser Stelle möchte ich mich dennoch wie immer beim Verlag sowie der Netgalley Plattform für das Bereitstellen des eBooks bedanken.

  • [Rezension]

    [Rezension] „Hunger“ von Roxane Gay

    Original: Hunger – A Memoir of (My) Body 
    Autorin: Roxane Gay
    Verlag: HarperCollins
    ET: 13. Juni 2017

    Titel: Hunger
    Übersetzerin: Anne Spielmann
    Verlag: btb
    ET: 22. April 2019

    Leseeindruck zu „Hunger“

    „Sie schreibt die Geschichte ihres Hungers. Sich schreibt die Geschichte ihres Körpers. Es ist keine Erfolgsgeschichte. Aber eine, die erzählt werden muss.“

    Bereits der Klappentext verdeutlicht gut, dass es sich bei „Hunger“ von Roxane Gay um keine leichte Kost handelt. Mit viel Gefühl und tiefen Einsichten schreibt die Autorin über ihre eigenen Erlebnisse in einer grausamen Welt. Doch sie macht dem Leser auch Hoffnung darauf, dass es nach jedem Chaos auch wieder nach oben gehen kann. Die Tiefgründigkeit der Geschichte verdichtet sich, als die Autorin nicht nur über das Erlebte schreibt, sondern auch den Schreibprozess selbst reflektiert. Wie hat es sich für sie angefühlt, diese Geschichte zu schreiben? Zu wissen, dass diese Worte von vielen Lesern wahrgenommen werden, die Schlussendlich alle über ihre Vergangenheit Bescheid wissen. Ich persönlich stelle mir diesen Schreibprozess als äußerst schwierig vor, wenngleich er womöglich auch eine Art heilende Wirkung haben kann. Wie eine Therapie, in der man sich alles von der Seele schreibt.