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[Beitrag] Meine Top 10 Bücher zum Hamstern

Im Rahmen der derzeitigen Aktion #BücherHamstern möchte ich euch heute meine Top 10 der letzten Jahre vorstellen. Hinter den Punkten steckt manchmal nicht nur ein Buch, sondern gleich eine ganze AutorIn, die ich euch empfehlen möchte. Alle Titel die grün hinterlegt sind, habe ich auf dem Blog bereits rezensiert. Interessiert ihr euch also für eins dieser Werke könnt ihr so noch mehr zum Inhalt und meiner Meinung erfahrne.

Meine Empfehlungen für euren Hamsterwarenkorb:

  • Coley, Liz: Scherbenmädchen
    Ein packender Jugendthriller, indem ein Mädchen nach Jahren wieder auftaucht. Doch mit sich bringt sie mehrere Persönlichkeiten, die sie erst wieder zusammensetzen muss.
  • Colombani, Laetitia: Der Zopf / Das Haus der Frauen
    In Der Zopf werden die Geschichten von drei Frauen nach und nach miteinander verwoben, bis sie am Ende ein Ganzes bilden. Während mich dieses Werk von Colombani mehr als begeistern konnte, bin ich sehr gespannt auf ihr neuestes Werk Das Haus der Frauen.
  • Everett: Felicity: Das Paar aus Haus Nr. 9
    Dieser Roman zeigt deutlich, dass das Thema toxische Beziehungen nicht nur in der Jugendliteratur behandelt werden können, sondern auch auf Erwachsene hiervon nicht verschont bleiben.
  • Graßhoff, Marie: Neon Birds
    In ihrer neuen Reihe entführt Graßhoff ihre LeserInnen in eine Welt voller Modifikationen und Sperrzonen. Doch was passiert, wenn diese Grenzen nicht mehr halten und die Gefahr schon längst im Inneren sitzt? Spannender Reihenauftakt einer dystopischen Cyber-Welt.
  • Kaiser, Vea: Rückwärtswälzer oder Die Manen der Familie Prischinger
    Vea Kaiser entdeckte ich beim KiWi-Frühstück auf der Leipziger Buchmesse 2019. Nicht nur ihre sympathische Wiener-Art macht sie empfehlenswert, sondern auch ihr zeitloser Roman Rückwärtswälzer, in dem eine Familie unfreiwillig auf Reisen gehen muss.
  • Kuttner, Sarah: Kurt
    Das Buch über Kurt trifft ins Herz und schmerzt. Es ist kein bequemes Buch, aber nötig. Menschen kommen im Laufe ihres Lebens immer wieder mit der Trauer in Berührung und Kurt bietet hier einen guten Blick auf den Umgang mit eben dieser.
  • O’Neill, Louise: Du wolltest es doch
    Du wolltest es doch ist ebenfalls keine leichte Kost. Die Protagonistin wird vergewaltigt und wird im Buch nun mit dem Leben danach konfrontiert. Wie so oft bei derart schwierigen Themen scheiden sich auch hier die Geister. Doch ich finde, dass die Geschichte die Situation realistisch betrachtet und ein klares Bild abzeichnet, wovon viele Frauen betroffen sind.
  • Shusterman, Neal / Jarrod: Scythe-Trilogie / Dry
    Das Vater-Sohn-Gespann landete mit Dry ein Buch, das mit seiner anhaltenden Wasserknappheit nicht nur letztes Jahr im Sommer thematisch gut passte, sondern auch jetzt zu Zeiten möglicher Quarantänen. Neal Shusterman schrieb außerdem die Scythe-Trilogie, die ich ebenfalls sehr empfehlen kann. Ich selbst höre derzeit den dritten Teil als Hörbuch.
  • Wells, Benedict: Vom Ende der Einsamkeit / Die Wahrheit über das Lügen
    Den Autor Benedict Wells entdeckte ich ebenfalls auf einer Buchmesse für mich. Gleich mehrmals durfte ich ihn treffen und stürzte ihn einmal sogar unabsichtlich in eine Signierstunde, die noch etwas länger ging. Seine Werke sind literarisch grandios.

Im Rahmen dieser Auflistung habe ich leider festgestellt, dass ich in letzter Zeit fast nur VerlagsautorInnen gelesen habe und selten SelfpublisherInnen. Darauf möchte ich nun wieder aktiver achten und bei meinen eigenen Hamsterkäufen im Hinterkopf behalten. Auf der anderen Seite enthält diese Ansammlung an Empfehlungen eine hohe Anzahl an Autorinnen. Gleich 8 von 11 genannten Personen sind weiblich. Im Punkto WirlesenFrauen bin ich also intuitiv ganz gut aufgestellt. Das soll natürlich auch weiterhin so bleiben, daher freue ich mich riesig über jede empfohlene Selfpublisherin von euch in den Kommentaren.

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