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[Unterwegs] Leipziger Buchmesse 2019

Das Jahr ist gerade mal drei Monate jung und schon ist die erste der beiden größten deutschen Buchmessen auch schon wieder vorbei. Die Zeit vergeht wie im Flug und während das ein gutes Zeichen für eine schöne Zeit ist, rauschen all die Erlebnisse geradezu an uns vorbei. Doch genug geplänkelt, wie war meine LBM19?

Für mich beginn der Ausflug nach Leipzig erst am Donnerstag Morgen. Zu einer recht humanen Uhrzeit hieß es auf und los in Mainz in den Zug einzusteigen. Nach nur 4 Stunden Fahrt erreichten wir zum ersten Mal dieses Jahr das Messegelände, holten uns unsere Ausstellertickets bei den Kollegen ab, um anschließend einen kurzen Umweg zu unserer Pension zu machen. Denn das warme Wetter in Leipzig waren wir nach dem vergangenen Jahr nicht gewohnt und verstauten zunächst die Koffer und erfrischten uns. Wenig später standen wir dann erneut auf dem Messegelände. Unser Stand war ein kleiner Teil eines größeren Gemeinschaftsstandes, weswegen bei uns immer etwas los war. Dies ermöglichte mir obendrein weitere Praktikanten aus den anderen Bereichen kennen zulernen. 

Habt ihr schon mal auf einer Messe einen Standdienst gehabt?

Ich mag es ja wirklich sehr mich mit wildfremden Menschen über die unterschiedlichsten Dinge unterhalten zu können. Zwar sind bei so vielen Besuchern auch immer wieder merkwürdige oder nervige Personen mit am Start, die dich nur mit ihren eigenen Interessen vollballern, aber mit denen kein ausgeglichenes Gespräch zustande kommt. Nichtsdestotrotz regte mich besonders ein Gespräch für neue Projekte an: die Bekanntschaft zum Förderverein für Gefangenenbibliotheken. Schon länger stolpere ich immer wieder über den Gedanken, an dieser Stelle aktiver in der Lesevermittlung zu werden. Doch wie das im Leben häufig so ist, blieb es bei den Gedanken in meinem Kopf. Doch mit dieser Begegnung bin ich gewillt und positiver eingestellt, dass ein derartiges Projekt tatsächlich funktionieren könnte!

Denkt ihr auch manchmal über buchige Projekte nach, die auf den ersten Blick etwas abwegig oder aus der Reihe gefallen wirken?

Durch meine Präsenz an unserem Stand hatte ich nicht viel Zeit für Bloggertreffen, lies mir die Möglichkeit an dem reichhaltigen Angebot jedoch nicht vollends entgehen.Mehr durch Zufall nahm ich am Treffen des KiWi Verlags teil. Nach dem der Diogenes Verlag, zu dem ich unbedingt wieder wollte, in seinen Mails für ein wenig Chaos sorgte, war ich am Messe-Samstag plötzlich der festen Überzeugung das Treffen wäre zwei Stunden früher als gedacht. War es dann aber gar nicht. Zu meinem Glück, wie sich herausstellte. Denn dadurch konnte ich die sympathische Autorin Vea Kaiser und ihr neuestes Buch „Rückwärtswalzer“ kennenlernen. Eben dieses Werk liegt nun bereits zu mehr als die Hälfte gelesen auf meinem Schreibtisch, dank dieses ungeplanten Chaos. Hier traf ich übrigens auch die liebe Dani ein zweites Mal am Messe-Samstag, nachdem ich mich vergangenes Jahr in Frankfurt nicht getraut hatte sie einfach mal anzusprechen.

Hat euch ein anfängliches Chaos schon mal ein schönes Erlebnis beschehrt?

Außerdem war ich noch beim Lesertreffen von Lovelybooks. Hier stand alles unter dem Motto der Phantastik. Vier tolle Autoren waren zu Gast, wovon mich besonders das Foto mit Liza Grimm freute. Wir haben eine gemeinsame Freundin, die leider nicht zur Messe kommen konnte. Am Ende des Treffens ergatterte ich nicht nur eine schöne Tasche, sondern wurde des Weiteren von Charline entdeckt. Es ist immer wieder schön sie auf Messen und dem Litcamp zu treffen!

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