[Rezension]

[Rezension] Der Luma Chell (Markus Sapel)

Waschzettel

Titel: Der Luma Chell
Autor: Markus Sapel
Verlag: SP

Preis: eBook: 1,00€
Seiten: 477


Klappentext

Eine Explosion im Münsterturm, ein nächtlicher Überfall und ein mysteriöser schwarzer Riese.
Eddie begegnet einer Kraft, die ihn zwingt, seine gewohnte Art zu denken über Bord zu werfen.
Gelingt ihm das nicht, bedeutet es sein Ende, und mit ihm das Ende einer anderen Welt.

Ein mächtiger Gegner steht ihm und seinen neuen Freunden gegenüber; ein besessener Feind,
der ihn durch zwei Welten jagt und nur ein Ziel kennt: die totale Vernichtung.
Es beginnt ein tödlicher Wettlauf gegen die Zeit.

Leseeindruck

Es gibt verschiedene Handlungsstränge, die abwechselnd erzählt werden. Anfangs ist das noch ein wenig verwirrend, da sie nicht zusammengehörig erschienen. Die Verbindung war einfach nicht klar. Doch ich habe mich recht schnell daran gewöhnt, unter anderem auch deshalb, weil dieser Erzählstil eine größere Rolle für die Geschichte Inne hat. Es handelt sich quasi um Handlungen in der Handlung und nach und nach schließen sich auch der Kreis um all diese Handlungen. Markus Sapel besitzt somit eine interessante Art den Leser an das Geschehen heranzuführen.

Besonders die Grundthematik hat mich angesprochen. Ein derartiges Buch hatte ich bisher noch nicht gelesen und ich wurde positiv überrascht. Besonders bei den Größenverhältnissen musste ich ab und an an „Gullivers Reisen“ denken, jedoch ist es keinesfalls ein Abklatsch, sondern beruht auf einer originellen Idee des Autors. Markus Sapels Schreibstil war sehr angenehm & flüssig zu lesen. Er schaffte es so, die verwirrenden Stränge für den Leser gut verständlich zu machen.

Die aufeinander aufbauenden Handlungen sind sehr gut durchdacht & schlüssig. Die gut ausgeführten Sprünge zwischen dem Ort und der Zeit sind für den Leser nachvollziehbar. Besonders hier sind auch die vielseitigen Charaktere, die mit ihrer persönlichen Tiefe punkten.
Da es mehrere Handlunsgebenen gibt, wird dem Leser nicht nur ein Protagonist geboten, sondern direkt mehrere. Hier merkt man schön, wie wichtig verschiedene Charaktere für eine Geschichte sind & der Autor auch die Nebenfiguren niemals unterschätzen darf.

Das Buch zeichnet sich weiterhin durch seine anhaltende Spannungskurve aus. Es gilt für Leser und Protagonist etliche Geheimnisse zu lüften. Markus Sapel lässt den Leser trotz abgeschlossenem Ende mit einigen Fragen zurück. Damit greift er genau das Gefühl auf, dass auch einer der Protagonisten am Ende des Buches verspürt. Hierdurch fühlt sich der Leser der Figur noch näher.

Fazit

Ein Buch, das weiß wie es überzeugen kann. Klare Leseempfehlung meinerseits.

Bewertung:

Cover: 4.0 von 5.0 Sternen
Klappentext: 4.0 von 5.0 Sternen
Inhalt: 5.0 von 5.0 Sternen
Schreibstil: 5.0 von 5.0 Sternen
Charaktere: 4.5 von 5.0 Sternen
Preis/Leistung: 4.0 von 5.0 Sternen
Gesamtpaket: 5.0 von 5.0 Sternen

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